• Eine Sähmaschine legt Samen die Zuckerrüben aus.
  • Nahaufnahme einer Zuckerrübe.

Informationen zur Kontrahierung

Die Kontrahierung, d.h. der Abschluss des Zuckerrüben-Liefervertrag 2022 erfolgt wie in den Vorjahren im Rohstoffportal. Im Vorfeld kann jeder die vorläufige Rübengeldabrechnung der Ernte 2020 im Portal einsehen. Der durchschnittliche Kontraktrübenpreis (18/16) beträgt 32,50 Euro/t für die Basisrüben  und 30,50 Euro/t für die Mehrrüben. Darin enthalten ist eine Rohstoffsicherungsprämie von 6,42 Euro/t bei den Basisrüben und 4,40 Euro/t bei den Mehrrüben bei 18/16. Für den konventionellen, fränkischen Durchschnittsbetrieb mit 70,5 t/ha Ertrag und 18,2 % Zuckergehalt ergibt sich damit - nach Abzug der Transportkostenbeteiligung - ein Hektarerlös von 2.405,00 Euro (Vorjahr: 2.260,00 Euro).

Anbauplanung

Voraussetzung für den Erhalt der Rohstoffsicherungsprämie ist, dass der Rübenanbauer einen Zuckerrüben-Liefervertrag 2022 abschließt über 100 % der Lieferrechte, die er zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses besitzt (eigene und gepachtete). Für die Anbauplanung steht ab 18. Mai wieder der Anbauplaner im Rohstoffportal zur Verfügung. Auf Basis der einzelbetrieblichen Lieferrechte und des fünfjährigen Zuckerertrages wird die Mindestfläche berechnet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zum Erhalt des Erfüllungsbonus ein Mehrrübenanteil von mindestens 25 % zu kontrahieren ist.

Neu im Vertragsabschluss ist ein echter Mindestpreis von 30 Euro/t für die Basis- und Mehrrüben, der nicht über die Rohstoffsicherungsprämie (RSP) finanziert wird. Bei einem Mehrrübenanteil über 40 % kann der Anbauer den Vertrag mit Lieferrechtspachtung aus dem SZVG-Pool sofort abschließen. Die zusätzlichen Kontraktrüben werden immer im Verhältnis 1,0 t Basisrüben und 0,4 t Mehrrüben errechnet. Die Gebühr beträgt 1,00 Euro/t Lieferrecht und wird aus den A+R-Mitteln des Anbauers finanziert. Bei Rückfragen bzw. zur Vermittlung von Lieferrecht wenden Sie sich bitte an uns (09303/90660 oder info[at]frankenrueben.de).