• Eine Sähmaschine legt Samen die Zuckerrüben aus.
  • Nahaufnahme einer Zuckerrübe.

Vorgaben zur Notfallzulassung

Am 19. Januar 2021 hat die zuständige Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft eine "Allgemeinverfügung" der Südzucker zugesandt, in der die Auflagen und Kontrolle der Notfallzulassung von Cruiser 600 FS präzisiert sind.

Hier die wichtigsten Punkte:

  • Auf erosionsgefährdeten Flächen erosionsmindernde Maßnahmen - Abschwemmungen müssen gemeldet werden!
  • Die Saat und Fläche als solche müssen mindestens 3 Werktage vorher den regionale Fachzentren an den Ämtern für Landwirtschaft (WÜ/AN/BY) gemeldet werden - wie das geht wird den Anbauern noch mitgeteilt.
  • Aussaat mit mechanisch arbeiteten Geräten, aber auch pneumatische sind zugelassen - diese müssen allerdings in der Liste "Abtriftmindernder Sägeräte" beim JKI enthalten sein.
  • Die Aussaatstärke ist auf max. 1,1 Einheiten/ha begrenzt - Nachsaat mit Neonic-Saatgut ist nicht erlaubt.
  • Die äußere Pflanzenreihe darf nur mit unbehandeltem Saatgut, d.h. ohne Neonic gesät werden - oder es muss ein Mindestabstand von 45 cm zum Feldrand eingehalten werden.
  • Keine Aussaat von Neonic-Saatgut zur Biogas-Nutzung.
  • Das Restsaatgut muss an Südzucker zurückgegeben werden - eine Weitergabe an Dritte ist verboten.
  • Die Saat und der Anbau der Zuckerrüben sind zu dokumentieren und 3 Jahr aufzuheben.
  • Die Bienenleute der Region sind mindestens eine Woche vor Saatbeginn zu informieren - übernehmen Verband und Südzucker.
  • In den Folgekulturen (gemeint ist das Anbaujahr nach den Zuckerrüben) keine bienen-attraktive Pflanzen (z.B. Raps, Sonnenblume, Mais, Leguminosen, etc.)
  • Intensives Unkrautmanagement, d.h. keine blühenden Bei-/Unkräuter.
  • Im Anbaujahr 2021 keine Blühfläche auf oder neben dem Zuckerrübenschlag.
  • Keine Folgenutzung als Blühfläche oder Brache.
  • Der Geltungszeitraum endet am 01.01.2023.